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Unterstützung des von Dr. Seidelmann organisierten interreligiösen Friedensgebetes

 
     
 

Am kommenden Buß- und Bettag, Mittwoch, dem 17.11.2004, findet in Kirchseeon um 19:00 Uhr in der Evangelischen Johannes-Kirche, Gartenweg 9a, zum dritten Mal ein interreligiöses Friedensgebet statt.

Vorangegangen waren gut besuchte interreligiöse Friedensgebete im November 2002 in der Katholischen St. Joseph-Kirche in Kirchseeon und 2003 in der Katholischen St. Sebastian-Kirche in Ebersberg.

In würdevoller Gleichheit werden wiederum die Geistlichen der drei Offenbahrungsreligionen: Judentum, Christentum und Islam sowie des Buddhismus in Lesung und Meditation um Frieden in einer unruhigen Zeit beten, in dem Bewusstsein, dass der Friede in jeder religiösen Tradition, als ein Name Gottes tief verwurzelt ist.
Ihr Kommen haben bis jetzt die Pfarrer von Kirchseeon Kurt Winter für die Katholische und Hartmut Thumser für die Evangelische christliche Gemeinde zugesagt.

Außerdem wird der Erzpriester Apostolos Malamoussis für die griechisch orthodoxe Gemeinde München teilnehmen. Dass auch der Islam für Frieden wirbt, will der Imam Abdullah Asrray der Islamischen Gemeinde Braunschweig mit seinem Kommen nach Kirchseeon unterstreichen. Die vietnamesisch buddhistische Gemeinde Kirchseeon, die laut ihren Angaben jeden tag von 16:00 bis 18:00 Uhr für den Frieden betet, wird mit ihrem Meister Thich Giac Duc vertreten sein.

Musikalisch werden die einzelnen Gebete für den Frieden eingerahmt, neben dem Buddhistischen Gebetschor, durch Gesang von der jüdischen Klezmermusikerin Frau Nirit Sommerfeld mit dem Friedensgebet zum Shabbat "Shalom malechem" und der gebürtigen Syrerin Frau Mouna Sabbagh mit dem Glaubensbekenntnis aus dem Koran.

Vorbild für das interreligiöse Friedensgebet sind die vorausgegangenen interreligiösen Begegnungen von Assisi mit Papst Johannes Paul II. sowie das im letzten Jahr stattgefundene Weltfriedensgebet in Aachen.
Aus den authentischen Erfahrungen des Dialogs mit den anderen Weltreligionen sollen neue Energien für den Frieden gemäß dem Schlussaufruf von Aachen wachsen: "Macht Euch frei von dem bedrückenden Pessimismus, der eine Welt von mauern und Feinden schafft, in der man nicht in Sicherheit und Frieden leben kann."

Auch die Friedensgruppe "BürgerInnen gegen den Krieg im Landkreis Ebersberg" hat ihr Kommen zugesagt.

Dr. Wilfried Seidelmann
Aßlkofener Str. 24
85560 Ebersberg

Die Veranstaltung wurde in einer gemeinsamen Presseerklärunng mit den Kirchenvetretern in der Presse angekündigt.

Die Ebersberger Zeitung wies in ihrer Ausgabe vom 8. November 2004 auf das bevorstehende Ereignis hin.

Über das interreligiöse Friedensgebet von 2003 berichtete der Münchener Merkur in seiner Ebersberger Ausgabe vom 30.10.2003.

Im Gemeindebrief der evangelisch-lutherischen Kirche von April 2003 sowie in den Ebersberger Landkreisausgaben von Münchener Merkur und Süddeutscher Zeitung erschienen Artikel über das intereligiöse Friedensgebet von 2002.



 
 
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